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Optimale Behandlung durch individuellen Therapieplan
Rosacea (übersetzt „Rosenblütchen“) ist eine verbreitete chronische Hauterkrankung, die hauptsächlich das Gesicht befällt. Überwiegend betroffen sind die Hautpartien um Nase, Wange, Kinn und Stirn. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Heilbar ist sie nicht. Durch eine individuelle Therapie kann ihr Verlauf jedoch gebremst oder sogar zum Stillstand gebracht werden.

Umgang mit Rosacea
Rosacea ist erblich bedingt, aber nicht ansteckend. Die Erkrankung zeichnet sich durch eine unterschiedlich starke Gesichtsrötung aus. Diese entsteht in Folge einer erhöhten Hautdurchblutung und dadurch krankhaft erweiterten Blutgefäßen. Manchmal greift das Krankheitsgeschehen auf die Nase über, wo es zu Entzündungen und Veränderungen kommen kann. Auch die Augen können in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das Behandlungs- und Pflegeprogramm richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung, der in insgesamt drei Stadien unterteilt wird. Bei ungewöhnlichen Hautrötungen im Gesicht (z.B. nach Temperaturwechseln, scharfen Speisen, heißen Getränken etc.) sollten Sie aufmerksam werden und frühzeitig einen spezialisierten Hautarzt aufsuchen. Denn je eher mit der Behandlung einer beginnenden Rosacea gestartet wird, umso größer sind die Erfolgsaussichten.

Wichtig ist die richtige Hautpflege und Kosmetik. Rosacea-Patienten sollten mit ihrer Haut grundsätzlich ganz besonders sanft umgehen. Zur Anwendung kommen dürfen nur milde Reinigungspräparate im pH-neutralen Bereich. Fettende Produkte oder Produkte mit ätherischen Zusätzen sind tabu.

Maßgeschneidertes Behandlungskonzept
Bei Rosacea gibt es kein einheitliches Behandlungsvorgehen.
Rosacea - Optimale Behandlung durch individuellen Therapieplan (Download PDF/81 KB). Je nach Ausprägung der Erkrankung wird der erfahreneHautarzt ein auf Sie zugeschnittenes Konzept vorschlagen und Sie ausführlich beraten. Dazu gehört vorab eine gründliche dermatologische Untersuchung. Hierbei wird nicht nur das Krankheitsstadium bestimmt., sondern auch andere Ursachen für die Gesichtsrötung (z.B. Allergie) werden ausgeschlossen.

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